Zyklus | Harald Wisthaler

27.10. – 30.11.2012

4 mal dasselbe Motiv, dieselbe Perspektive, dieselbe Einstellung – und doch werden wir in der Fotoausstellung „Zyklen“ vom Bruch mit der Realität überrascht. Es ist das zyklische, das periodisch wiederkehrende gleichartige Ereignis, das den Fotografen Harald Wisthaler fasziniert, das er einfangen möchte und zugleich aber auch auf den Kopf stellt: Die pure Abbildung der Realität, die durch das Malen mit der Kamera zunehmend abstrahiert wird, und somit eine neue Dimension des Betrachtens erlaubt. Harald Wisthaler geht es nicht darum eine ungewohnte Perspektive zu finden, sondern die Verwandlung des Ortes durch das Licht bzw. die Dunkelheit aufzuzeigen, denn durch das bewusst eingesetzte Lichtspiel tritt plötzlich Unerwartetes in den Vordergrund, Offensichtliches wird unkenntlich und versinkt im Dunkel der Kamera. Dem Fotografen gelingt es mit seiner Kamera, die Bewegung, mit der das Licht wandert, einzufangen und wiederzugeben, was wir ansonsten nur im Unterbewusstsein wahrnehmen. Der Betrachter soll „hinters Licht geführt werden“, dies gelingt Harald Wisthaler auf sehr subtile Art und Weise, ohne den Einsatz von Effekten am PC.

Harald Wisthaler,
geboren 1986 in Innichen, lebt in Vierschach. Arbeitet als Projektleiter in einem Metallbetrieb und als freier Fotograf.

Ausstellungen:

2005- UFO „Jugend und Kulturzentrum“ Bruneck
2006- Gallery „Buchladen“ Bruneck
2008- UFO „Jugend und Kulturzentrum“ Bruneck
2008- Gemeinschaftsaustellung Stadtgalerie Bruneck
2010- Gemeinschaftsaustellung Foto-Forum Bozen
2010- Projekt Kunst am Bau – Himmelblau – Welsberg
2011- Gemeinschaftsaustellung Stadtgalerie Brixen

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