Rumänien 1958 | Inge Morath

1.12 2012 – 18. 01.2013

Inge Morath, geboren am 27. Mai 1923 in Graz, gestorben am 30. Jänner 2002 in New York.

Ab 1953 Fotografin für Zeitschriften wie “Vogue” und “Paris Match”.

Ab 1955 Fotografin bei der Agentur „Magnum“.

1962 Heirat mit dem Schriftsteller Arthur Miller.

 

Entstanden sind die Schwarz-Weiß-Fotografien im Jahr 1958 in der Absicht, an ihrem großen Essay über die Donau weiter zu arbeiten. Seit sie 1955 als Fotografin bei der Agentur „Magnum“ aufgenommen wurde, hat sie immer wieder Teile der Donau, vor allem in ihrem Heimatland Österreich und im angrenzenden Deutschland, fotografiert. Nun, im Jahr 1958 war es endlich so weit: „das große Abenteuer kann beginnen“ schreibt sie in ihrem Reisejournal.

 

Nach ihren beiden Reisen durch Rumänien im Jahr 1958 hat sie das Land auch später immer wieder besucht. 1993 und 1994 bereiste sie gemeinsam mit Kurt Kaindl Rumänien, um endlich das Buch fertig zu stellen, das ihr seit so vielen Jahren vorschwebte. Mit dieser Reise, wenige Jahre nach der großen politischen Wende, konnten sie auch einen weiten historischen Bogen aus den Wirren des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart nachvollziehen und der Bildband „Donau“ konnte endlich 1995 erscheinen.

Ausgewählte Literatur:
Inge Morath, Donau. Salzburg 1995

Inge Morath, Portraits. Salzburg, Wien 1999
Inge Morath, Das Leben als Photographin. Wien 1999
Kurt Kaindl, Inge Morath – Fotografien. Salzburg 2000
Regina Strassegger, Inge Morath – Grenz.Räume. München, London, New York 2002.

In Zusammenarbeit mit: FOTOHOF Salzburg (www.fotohof.at) und Kulturverein CAMPO GELAU Innichen

 

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