Herzweihnacht | Matthias Schönweger

04.12.2012 - 08.01.2013 Matthias Schönweger ist ein (Lebens)Künstler, der aller ART Gattungen sprengt. Er arbeitet auch mit Sprache, zieht, um seine Ideen zu realisieren, alle nur erdenklichen Register.

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Rumänien 1958 | Inge Morath

1.12 2012 - 18. 01.2013 Entstanden sind die Schwarz-Weiß-Fotografien im Jahr 1958 in der Absicht, an ihrem großen Essay über die Donau weiter zu arbeiten. Seit sie 1955 als Fotografin bei der Agentur „Magnum“ aufgenommen wurde, hat sie immer wieder Teile der Donau, vor allem in ihrem Heimatland Österreich und im angrenzenden Deutschland, fotografiert. Nun, im Jahr 1958 war es endlich so weit: „das große Abenteuer kann beginnen“ schreibt sie in ihrem Reisejournal.

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Die Ofensau | Peter Chiusole

10.11.- 30.11.2012 Aus dem Schmelzwerk Steinhaus (1757 stillgelegt); bei Bagger Arbeiten aus der Ahr geborgen. Ofensau (auch Eisensau, Ofenbär, Ofenwolf genannt) entsteht auf der Sohle von Schmelzöfen gegen den Willen des Schmelzer Hutmanns. Sie bildet sich durch Reduktion von Eisenoxyd oder durch die Ausscheidung von Eisen aus Schwefelkies. Die Ofensau besteht gewöhnlich aus fast reinem Eisen und anderen Metallen der geschmolzenen Erze (Kupfer). Wenn der Kupfergehalt groß war, wurden die Säue zerkleinert und wiederverwertet (neu eingeschmolzen). Meistens wurde sie aber in die Ahr entsorgt. Der Grafikzyklus von Peter Chiusole zeigt auf skurrile Weise den abenteuerlichen Weg der „Ofensau“.

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Zyklus | Harald Wisthaler

27.10. – 30.11.2012 4 mal dasselbe Motiv, dieselbe Perspektive, dieselbe Einstellung – und doch werden wir in der Fotoausstellung „Zyklen“ vom Bruch mit der Realität überrascht. Es ist das zyklische, das periodisch wiederkehrende gleichartige Ereignis, das den Fotografen Harald Wisthaler fasziniert, das er einfangen möchte und zugleich aber auch auf den Kopf stellt: Die pure Abbildung der Realität, die durch das Malen mit der Kamera zunehmend abstrahiert wird, und somit eine neue Dimension des Betrachtens erlaubt.

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I pack my bag | Maria Walcher

03.09. - 05.09.2012 Maria Walcher durchquert vom 4.8. bis 20.9.2012 auf einem zur Schneiderei ausgebauten Rad Südtirol. Ihr partizipatives Wanderprojekt ist auf der Suche nach Kleidern mit besonderen Geschichten: Auf dieser Plattform prallen Erinnerung, kultureller Austausch und Veränderung aufeinander.

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Kraxentrouga_Dolomiten-Eier

17. 08. 2012 Eine Kunstaktion der ARTbrothers kraxentrouga: Luis Seiwald und Armin Mutschlechner wollen mit dieser Aktion auf die Scheinmoral im Denken rund um das "Weltnatur- Erbe Dolomiten" hinweisen, wo vor allem der Kommerz und die Vermarktung und damit die Zerstörung im Vordergrund stehen. „Es geht aber auch um das heiße Eisen, wie Einheimische und Touristen mit Roh- und Wertstoffen umgehen“, so Mutschlechner und Seiwald.

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Neophyten | Karl Unterfrauner

07.07. - 29.09.2012 In seiner neuen Werkserie mit dem Titel „Neophyten“ hat sich Karl Unterfrauner mit der Kamera auf eine Entdeckungsreise unter diese Autobahn begeben. Dort ist er auf eine vom Menschen unberührte, dschungelartige Pflanzenwelt getroffen, die sich in freiem Wildwuchs entfaltet. Sein Augenmerk galt dabei ausschließlich jenen Pflanzen, die ursprünglich nicht zur heimischen Flora gehörten, sondern sich hier angesiedelt haben. Botaniker bezeichnen diese Einwanderer als „Neophyten“.

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Josef Gasteiger | Foto Irene Hopfgartner

05.05. - 06.07.2012 Ausgestellt werden Grafiken von Südtiroler Künstlern der Moderne: Gotthard Bonell, Julia Bornefeld, Robert Bosisio, Paul Flora, Karl Grasser, Heiner Gschwendt, Franz Kehrer, Kien, Josef Kostner, Rudolf Lanzinger, Federico Lesley de Vries, Karl Plattner, Robert Scherer, Markus Vallazza, und Linda Wolfsgruber. Fotografische Arbeit: Irene Hopfgartner

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BergKultur  | Felix Tschurtschenthaler

17.03. - 04.05.2012 Majestätische Baukräne statt frommer Gipfelkreuze, surrende Liftanlagen statt friedlich plätschernder Bächlein, effiziente Massenabfertigung statt sanfter Postkartenidylle: Ästhetisch verspielt bricht Felix Tschurtschenthaler mit traditionellen Sehgewohnheiten. Abseits von unversehrter Natur, Pulverschnee und Bergfaszination lenkt er den Blick gerade auf das, was man lieber nicht sehen möchte und lädt den Betrachter ein, hinzuschauen statt wegzuschauen.

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